Samstag, 3. Juli 2010

Was ist Schönheit?

Ja, was empfinden wir eigentlich als schön? Gibt es dafür überhaupt eine Norm?

Ich würde zwar gerne sagen: NEIN, denn Schönheit ist relativ und liegt immer im Auge des Betrachters. Aber dem ist nicht ganz so, denn jede Zeit, jede Epoche, jede Ära prägt ihren eigenen Stil für Schönheit.

Nehmen wir zum Beispiel die Rubens-Ära im siebzehnten Jahrhundert. Da war das Schönheitsbild einer Frau geprägt von fülligen „Kurven“. Während mich in unserem Jahrhundert das Schönheitsideal (zumindest wenn man die Model-Scene der letzten Jahre betrachtet), dem viele Mädchen und Frauen nachzueifern versuchten, eher an meinen Biologieunterricht und damit an das „Gerippe“ erinnerte, das uns als Anschauungsmaterial diente.

Natürlich gilt das nicht immer und auch nicht für alle Menschen. Denn was der eine als schön empfindet, ist für den anderen mitunter schon hässlich. Aber die breite Masse der Menschen orientiert sich doch stets an dem, was gerade „angesagt“, oder „in“ ist. Und natürlich gibt es gewisse ästhetische Grenzen des guten Geschmacks, die bereits in unseren Genen vorhanden sind. Doch die Mehrheit der Menschen sind „Mitläufer“, die entweder gar keine eigene Meinung haben, oder wenn doch, diese nicht äußern aus Angst, irgendwie ins „Abseits“ der Gesellschaft gedrängt zu werden.

Ich für meinen Teil halte so ein Abbild eher für eine Komposition vollendeter Schönheit, als z. Bsp. das Bild des vorherigen Posts. Aber das ist wie gesagt meine ganz persönliche Meinung.


Ihr beautyface

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